LEGO ist eine der bekanntesten Spielzeugmarken der Welt und bei Kindern und Erwachsenen gleichermaßen beliebt. In einer Zeit wachsenden Umweltbewusstseins bietet LEGO jedoch nicht nur tolle Spielmöglichkeiten, sondern arbeitet auch daran, seine Umweltbelastung zu reduzieren. Von der Umstellung auf nachwachsende Rohstoffe bis hin zu Investitionen in erneuerbare Energien unternimmt das Unternehmen zahlreiche Schritte in Richtung Nachhaltigkeit. Sehen wir uns an, wie LEGO Schritt für Schritt zu einer umweltfreundlicheren Marke wird.
1. Umstellung auf erneuerbare und recycelte Materialien
LEGO hat ein ehrgeiziges Ziel: Bis 2032 sollen alle Produkte aus erneuerbaren oder recycelten Materialien hergestellt werden. Im Jahr 2024 investierte das Unternehmen erheblich in die Forschung zu nachhaltigen Materialien und erhöhte die Ausgaben für Umweltinitiativen im Vergleich zum Vorjahr um 60 %. Bis 2025 plant LEGO, diese Investitionen zu verdoppeln und damit das Engagement des Unternehmens für die Umwelt zu unterstreichen.
2. Einführung neuer Materialien
LEGO ist ständig auf der Suche nach neuen, nachhaltigeren Lösungen, um herkömmlichen Kunststoff zu ersetzen. Im Jahr 2024 stellte das Unternehmen arMABS vor, ein Material aus recyceltem Kunstmarmor. Dieses Material wird in über 500 verschiedenen Elementen verwendet, darunter transparente Komponenten wie Fenster und Lichtschwerter, bekannt aus den beliebten LEGO Star Wars-Sets.
3. Verwendung von Zuckerrohr-Biokunststoff
Seit 2018 produziert LEGO einige Elemente wie Blätter, Büsche und Bäume aus Biokunststoff, der aus Zuckerrohr gewonnen wird. Biokunststoff ist umweltfreundlicher, da er aus erneuerbaren Quellen stammt und biologisch abbaubar ist. Obwohl Biokunststoffelemente derzeit nur etwa 2 % aller produzierten Steine ausmachen, arbeitet LEGO kontinuierlich daran, diesen Anteil zu erhöhen – ein Schritt in Richtung einer nachhaltigeren Produktion.
4. Investitionen in erneuerbare Energien
LEGO setzt auf erneuerbare Energien, um seinen CO2-Fußabdruck zu minimieren. Im Jahr 2017 wurden alle LEGO Fabriken zu 100 % mit erneuerbarer Energie betrieben, hauptsächlich aus Windparks. Das Unternehmen investiert weiterhin in erneuerbare Energien, um seine Nachhaltigkeitsbemühungen zu unterstützen und die CO2-Emissionen zu reduzieren.
5. Recycling- und Wiederverwendungsprogramme für Ziegel
LEGO ermutigt Kunden, gebrauchte Steine zu spenden. Diese werden anschließend gereinigt und an bedürftige Kinder gespendet. Dieses Programm fördert die Wiederverwendung und minimiert Abfall. Durch solche Initiativen stellt LEGO sicher, dass auch künftige Generationen Freude an den Steinen haben, anstatt auf der Mülldeponie zu landen.
6. Transparenz und Berichterstattung über Umweltaktivitäten
LEGO veröffentlicht regelmäßig Nachhaltigkeitsfortschrittsberichte und informiert darin über Erfolge und Herausforderungen. Diese Berichte ermöglichen es Kunden, die Umweltbemühungen des Unternehmens zu verfolgen und so Transparenz und Markenvertrauen zu schaffen.
Zusammenfassung
Das Umweltengagement von LEGO ist ein Beispiel für ökologische Verantwortung, das Kinder und Erwachsene gleichermaßen begeistert. Die Umstellung auf erneuerbare Materialien, Investitionen in erneuerbare Energien und Recyclingprogramme sind nur einige der Initiativen des Unternehmens. LEGO zeigt, dass Spielen und Umweltschutz miteinander verbunden werden können, was die Marke in den Augen von Kunden weltweit noch einzigartiger macht.